Das Orchester

Das Symphonische Ensemble München (SEM) ist ein Symphonieorchester ambitionierter Amateurmusiker, das inzwischen auf ein über 20-jähriges Bestehen mit jährlich drei Arbeitsphasen und begeisternden Aufführungen in und um München aber auch weltweit zurück blicken kann.
1996 wurde das Orchester von ehemaligen Mitgliedern des Münchner Jugendorchesters gegründet und entwickelte sich unter der künstlerischen Leitung von Alejandro Vila zu einem Kammerorchester.

Seit 2003 ist Felix Mayer künstlerischer Leiter des SEM. Ihm gelang es, das Orchester zu einem Symphonieorchester zu vergrößern und das Repertoire stetig zu erweitern. Zuvor prägten Carlos Domínguez-Nieto (2000 bis 2001) und David Danzmayr (2001 bis 2003) das Orchester, die das Repertoire um zeitgenössische Werke ergänzten und erstmals auch experimentelle Konzertprogramme gestalteten.

Seither vergrößert das Symphonische Ensemble München stetig sein Repertoire und erarbeitet Werke von Barockmusik über die große Klassik bis zur Uraufführung zeitgenössischer Kompositionen.

Beim Sommerkonzert 2018 in der Himmelfahrtskirche Sendling standen die erste Symphonie von Anton Bruckner und das G-Dur-Violinkonzert von W. A. Mozart (KV 216) mit der Solistin Marije Grevink auf dem Programm. Im April 2018 wurde das SEM eingeladen, zum einen die Langen Nacht der Musik München in der Philharmonie im Gasteig mit dem Solisten Bernhard Siegel (Klavier) zu eröffnen, zum anderen den Festakt der Technischen Universität München (TUM) anlässlich 150 Jahre TU München im Herkulessaal der Residenz München musikalisch zu gestalten u. a. mit der Uraufführung von Franz Hummels „Festmusik zum 150-jährigen Bestehen der TU München“. Dieser Festakt wurde vom Bayerischen Rundfunk live übertragen. Im Frühjahrskonzert 2018 präsentierte das Orchester Werke von Johannes Brahms – „Akademische Festouvertüre“ und die Symphonie Nr. 1 – sowie das Klavierkonzert Nr. 5 von Ludwig van Beethoven mit Gerold Huber als Solist.

Ende 2017 konzertierte das SEM bereits zum achten Mal in der Philharmonie im Gasteig bei der Adventsmatinee, welche die TUM seit 2009 veranstaltet. Zusammen mit dem TUMChor musizierte das Orchester u. a. die Sterzik-Bearbeitung der „Reformations-Symphonie“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Beim Sommerkonzert 2017 spielte das SEM u. a. die zweite Symphonie in C-Dur von Robert Schumann sowie sein Cellokonzert in a-moll mit der Solistin Maria Well in der Alten Kongresshalle München. Im März 2017 standen neben Werken von P. I. Tschaikowsky – die Ballett-Suite „Schwanensee“ und die Symphonie Nr. 4, f-moll – das „Capriccio Bohemien“ von S. W. Rachmaninoff auf dem Programm.

Erfolgreiche Konzertreisen führten das SEM in Kooperation mit der TUM bereits dreimal nach China (2010, 2011 und 2016), wo es an Universitäten in Tianjin, Peking, Shanghai, Wuhan und Chengdu konzertierte. 2014 wurde das Orchester vom Krzysztof-Penderecki-Zentrum nach Lusławice (Polen) eingeladen. Dort eröffnete es das Emanacje-Festivals und traf mit dem Komponisten Krzysztof Penderecki zusammen. Zuvor gastierte das SEM in Neuhausen und Gerlingen (2007), Stuttgart (2006), Luxemburg (2005) und im Château de Montbozon der Association Celibidache in Frankreich (2000).

Weitere Höhepunkte der Konzerttätigkeit des Orchesters bildeten das Open-Air-Konzert in Unterföhring (2015), das Gesprächskonzert mit dem Prof. Volker Mertens im Rahmen des Thomas Mann-Symposiums der Carl von Linde-Akademie 2013), das Benefizkonzert zu Gunsten von Tsunami-Opfern in Japan in Kooperation mit den Münchner Rotary-Clubs (2011), das erste eigene Konzert in der Philharmonie im Gasteig (2008), das Gedenkkonzert in Zusammenarbeit mit dem Weisse Rose Institut in der Großen Aula der LMU (2008), die Konzerte im Rahmen der Ismaninger Schlossfestspiele mit Werken von Tschaikowsky und Mozart (2006 und 2004) sowie der erste Auftritt in der Philharmonie im Gasteig im Rahmen der Langen Nacht der Musik (2004).

Das SEM kann auf eine Zusammenarbeit mit zahlreichen namenhaften Solisten blicken, wie dem Oboisten Hansjörg Schellenberger, den Geigerinnen Arabella Steinbacher, Barbara Burgdorf, Rahel Rilling und Agata Szymczewska, den Cellisten Rupert Buchner, Clemens Müllner, Benedikt Don Strohmeier und Maria Well, den Pianisten Anastasia Zorina, Gerold Huber, Bernhard Siegel und Jieni Wan, der Flötistin Katharina Kutnewsky, der Sopranistin Ute Ziemer, den Tenören Richard Resch, Maximilian Schmitt und Martin Platz, dem Bariton Prof. Andreas Schmidt sowie dem Kustos der Orgel in der Münchner Philharmonie Prof. Friedemann Winklhofer. Zudem arbeitet das Orchester mit Solisten der Münchner Philharmoniker zusammen; darunter Prof. Michael Hell (Cello), Alexandra Gruber (Klarinette) und Prof. Michael Martin Kofler (Flöte).

Das Symphonische Ensemble München ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Das Orchester ist Mitglied im Bund Deutscher Liebhaberorchester (BDLO) und in der Arbeitsgemeinschaft Münchner Laienorchester (AMLO).

Die Konzerttermine des SEM sind in der Regel: Anfang/Mitte März (Frühjahrskonzert), Anfang/Mitte Juli (Sommerkonzert), Ende November/Anfang Dezember (Herbstkonzert).